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Nieren und Diabetes

30 bis 40 % der Menschen mit Diabetes können ein Nierenversagen entwickeln, wenn der Diabetes nicht richtig behandelt wird.

Die Nieren liegen rechts und links neben der Wirbelsäule und entgiften unseren Körper, indem sie Gift und Abfallstoffe aus dem Körper in den Urin ausscheiden.

Die Filterung besteht vereinfacht gesagt aus zwei Schritten:
Im ersten Schritt fließt das Blut durch mikroskopisch kleine Miniaturfilteranlagen, den Nierenkörperchen. Die feinen Blutgefäße dort besitzen Poren durch die Abfallstoffe hindurch gehen, aber wertvolle Blutbestandteile wie die roten Blutkörperchen und Eiweiße nicht. Viele wertvolle Substanzen wie Mineralstoffe, Spurenelemente und Wasser sind aber durch die Poren herausgefiltert worden. Eine Verschwendung dieser Stoffe kann sich der Körper nicht leisten. Somit ist es auch einzusehen, dass er so viele wie möglich aus dem Filtrat zurück holt. 
Im Bereich des ableitenden Urinröhrchen des Nierenkörperchens tut er das sehr erfolgreich. Denn schließlich werden nur ca. 1,5 l Urin täglich ausgeschieden.
Somit ist es leicht zu verstehen, was bei einem Nierenschaden passiert. Der Rückholmechanismus kann nicht mehr funktionieren. Es bleiben wichtige Stoffe im Urin.

Im Blut ist der Anstieg von Abfallstoffen wie das Serumkreatinin jedoch erst ersichtlich, wenn die Nierenleistung um ca. 50 % reduziert ist. Dann ist es jedoch für eine erfolgreiche Therapie reichlich spät. 

Die frühe Entdeckung eines Nierenschadens ist mit der Bestimmung von Mikroalbumin im Urin möglich und hier ist auch eine erfolgreiche Therapie einsetzbar.

Fragen Sie in Ihrer Apotheke!

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