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Augen und Diabetes

Die Augen sind ein wesentliches Sinnesorgan des Menschen. Nach langjährig bestehendem Diabetes kann eine Retinopathie (Augenhintergrunds- oder Netzhautschädigung) auftreten. Ein wesentlicher Teil der Diabetesbehandlung ist die Vermeidung dieser Folgeerkrankung am Auge.

Was ist eine diabetische Retinopathie?

Die Gefäße der Netzhaut (Retina) erkranken. Die Netzhaut wird durch kleine Blutgefäße (Kapillaren) mit Nähr- und Sauerstoff versorgt, diese werden durch längerandauernde, zu hohe Blutzuckerwerte geschädigt.

Deshalb möglichst frühzeitig

  • eine andauernde gute Blutzuckereinstellung anstreben
  • nach Möglichkeit nicht rauchen
  • auf einen normalen Blutdruck achten

Behandlungsmöglichkeiten:

Bei der Laserbehandlung werden gezielt Laserstrahlen (gebündeltes Licht), auf die geschädigte Netzhaut "geschossen". Dies kann Blutungen und krankhafte Blutgefäßwucherungen verhindern oder bereits vorhandene zerstören.

Was können Sie tun?

  • 1xjährlich zum Augenarzt, nach 10jähriger Diabetesdauer 1/2jährlich.
  • Beim Augenarzt den Augenhintergrund spiegeln lassen (die Netzhaut nach Veränderungen absuchen). Nicht schmerzhaft !!!
  • Lassen Sie bestehende Veränderungen bald behandeln.
  • Bei Blutungsgefahr schwere Hypoglykämien und starke körperliche Anstrengungen vermeiden (z.B. auch starkes Pressen beim Stuhlgang).

 

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