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Für Diabetiker ist ganz wichtig, dass sie ihr normales Gewicht erreichen. Denn Normalgewichtige benötigen weniger Insulin als Übergewichtige. Sollen die...
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Spritzstellen

Die bevorzugten Stellen zum Spritzen sind der Bauch und die vorderen Außenseiten der Oberschenkel.
Die Oberarme und das Gefäß sind nicht so gut geeignet, da man selbst nicht in der Lage ist, gleichzeitig mit Daumen und Zeigefinger eine Hautfalte zu bilden und zu spritzen. Es passiert leicht, dass man beim Spritzen am Oberarm oder im Gefäß ins Muskelgewebe trifft. Im Muskel kommt es zu einem schnelleren Wirkungseintritt und zu einer kürzeren Wirkdauer des Insulins.

Es wird empfohlen innerhalb eines Spritzbezirkes die Einstichstelle im Uhrzeigersinn zu wechseln, damit es nicht zu Veränderungen im Unterhautfettgewebe kommt. Wenn Sie Hautveränderungen feststellen, teilen Sie dies bitte ihrem Arzt mit. 
Da Insulin aus den verschiedenen Körperregionen unterschiedlich schnell ins Blut aufgenommen wird, sollte man zu bestimmten Tageszeiten deshalb Injektionsbezirke beibehalten, z.B. Insulin zu den Mahlzeiten immer in den Bauch und Insulin vorm Zubettgehen immer in den Oberschenkel, um die Wirkweise besser einzuschätzen.

  • Insulin wirkt am schnellsten, wenn es in den Bauch gespritzt wird,
  • am zweitschnellsten im Oberarm,
  • dann im Gesäß und 
  • am langsamsten im Oberschenkel.
  • Schnellere Insulinaufnahme erfolgt bei Wärme (Baden, Duschen, Sonne, ...), verstärkter Durchblutung, sportlicher Betätigung, Massage der Injektionsstelle, Einstich in den Muskel. 
  • Langsamere Insulinaufnahme erfolgt bei Kälte (z.B. in kaltem Wasser schwimmen), verringerte Durchblutung, Nikotingenuss.
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